Verantwortungsvolles Spielen bei BetPlay
Glücksspiel ist Unterhaltung. Wenn es das nicht mehr ist, machen Sie eine Pause oder holen Sie sich Hilfe – das ist keine Schwäche, sondern der vernünftige Schritt.
Unser Versprechen für sicheres Spielen
Wir sehen Glücksspiel nicht als Einkommensquelle, sondern als bezahlte Unterhaltung. Wer bei uns spielt, soll am Ende des Monats ein klares Bild haben: Was wurde eingesetzt, was zurückgewonnen, was verloren – und ob das im Rahmen liegt, den man sich selbst gesetzt hat.
Wir bauen die Schutzwerkzeuge dafür ein. Aber wir können Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen, sie zu nutzen. Setzen Sie Limits bevor Sie spielen, nicht erst, wenn Sie eine schlechte Sitzung hinter sich haben.
BetPlay Tools für verantwortungsvolles Spielen
Alle Werkzeuge finden Sie nach dem Login unter "Konto" → "Verantwortungsvolles Spielen". Aktivierung dauert weniger als eine Minute.
Einzahlungslimits
Sie können tägliche, wöchentliche und monatliche Höchstgrenzen für Einzahlungen festlegen. Sobald die Grenze erreicht ist, sperrt das System weitere Einzahlungen. Eine Erhöhung des Limits tritt erst nach 24–48 Stunden Wartezeit in Kraft – das ist eine bewusste Verzögerung, damit spontane Erhöhungen nicht in Stress-Situationen passieren. Eine Senkung des Limits ist sofort wirksam.
Verlust- und Sitzungslimits
Verlustlimits begrenzen, wieviel Sie pro Tag/Woche/Monat verlieren können – unabhängig davon, wieviel Sie eingezahlt haben. Sitzungslimits beenden eine Spielsitzung automatisch nach einer bestimmten Zeit (z.B. 60 Minuten).
Realitätscheck
Ein Pop-up, das nach einer von Ihnen gewählten Spielzeit (15, 30, 60 Minuten) erscheint und Sie auf Ihre bisherige Sitzungsdauer und Bilanz hinweist. Bewusst unterbrechen, dann weiterspielen oder Schluss machen.
Time-Out und Selbstausschluss
- Time-Out: kurzfristige Pause – 24 Stunden, 48 Stunden, 7 Tage. Während dieser Zeit ist das Konto nicht zugänglich, keine Login-Möglichkeit.
- Selbstausschluss: längerfristig – 30 Tage, 6 Monate, 12 Monate, dauerhaft. Die Sperre lässt sich nicht vorzeitig aufheben. Bei dauerhaftem Selbstausschluss schließen wir das Konto endgültig; eine Wiedereröffnung ist nicht möglich.
Wenn Sie Hilfe bei der Aktivierung brauchen, schreiben Sie uns im Live-Chat.
Erkennen Sie Anzeichen problematischen Spielens
Spielen wird zum Problem, lange bevor sich finanzielle Schäden zeigen. Achten Sie auf:
- Sie setzen mehr Geld ein, als Sie ursprünglich geplant hatten.
- Sie versuchen, Verluste durch noch höhere Einsätze "zurückzuholen".
- Sie spielen länger als geplant und vernachlässigen andere Aktivitäten.
- Sie verschweigen Verluste oder das Ausmaß des Spielens vor Familie und Freunden.
- Sie nehmen Schulden auf oder leihen sich Geld, um zu spielen.
- Sie fühlen sich gereizt oder unruhig, wenn Sie nicht spielen können.
Wenn drei oder mehr dieser Punkte regelmäßig zutreffen, ist es Zeit, eine Pause einzulegen oder Hilfe zu suchen.
Selbsttest – 10 Fragen zur Selbsteinschätzung
Beantworten Sie ehrlich mit Ja oder Nein. Niemand außer Ihnen sieht das Ergebnis.
- Setze ich beim Spielen häufig mehr Geld ein, als ich mir vorgenommen hatte?
- Versuche ich, Verluste durch weitere Einsätze auszugleichen?
- Habe ich schon einmal Geld geliehen oder Schulden aufgenommen, um spielen zu können?
- Spiele ich, wenn ich gestresst, niedergeschlagen oder einsam bin?
- Verschweige ich Verluste oder das Ausmaß meines Spielens vor Familie und Freunden?
- Habe ich Termine, Verpflichtungen oder Hobbys vernachlässigt, um zu spielen?
- Fühle ich mich nervös, gereizt oder unruhig, wenn ich nicht spielen kann?
- Denke ich auch außerhalb des Spielens häufig ans Spielen?
- Habe ich schon mehrfach versucht, weniger oder gar nicht zu spielen, und es nicht durchgehalten?
- Hat das Spielen mein Verhältnis zu Familie, Partnern oder Freunden belastet?
Auswertung:
- 0–2 Ja: Ihr Spielverhalten wirkt unproblematisch. Behalten Sie das im Blick.
- 3–5 Ja: Es gibt Anzeichen für ein erhöhtes Risiko. Setzen Sie striktere Limits oder eine Pause an.
- 6 oder mehr Ja: Das deutet auf ein ernstes Problem hin. Holen Sie sich Hilfe – die Kontakte unten sind anonym und kostenlos.
Hinweis: Dieser Selbsttest ist keine medizinische Diagnose. Eine professionelle Einschätzung erhalten Sie nur bei einer Beratungsstelle.
Hilfe und Beratung in Österreich
Wenn Sie Hilfe brauchen oder einen Angehörigen unterstützen möchten:
BAS Spielsuchthilfe Österreich
Anonyme, kostenlose Beratung – telefonisch und persönlich. Auch für Angehörige.
- 📞 Telefon: 01/544 13 57
- 🌐 www.spielsuchthilfe.at
Anonyme Spieler Österreich
Selbsthilfegruppen nach dem 12-Schritte-Prinzip. Treffen in mehreren Bundesländern.
Gambling Therapy (international)
Mehrsprachig, online und per Live-Chat. Auch für Angehörige.
Alle drei Angebote sind anonym und kostenlos.
Schutz Minderjähriger
Glücksspiel ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Wir prüfen das Alter im Rahmen der KYC-Verifizierung – falsche Angaben führen zur sofortigen Konto-Sperre.
Wenn Sie als Elternteil verhindern möchten, dass Minderjährige in Ihrem Haushalt auf Glücksspiel-Webseiten zugreifen, helfen folgende Tools:
- GamBan (gamban.com) – sperrt Glücksspiel-Webseiten und -Apps auf einem Gerät
- Net Nanny – allgemeine Kindersicherungs-Software
- Cyber Patrol – ähnlich wie Net Nanny
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich mein Einzahlungslimit setzen?
Im Konto unter "Verantwortungsvolles Spielen" → "Einzahlungslimit". Tägliche, wöchentliche und monatliche Höchstwerte einstellen. Senkungen sind sofort wirksam, Erhöhungen erst nach 24–48 Stunden.
Wie aktiviere ich den Selbstausschluss?
Im Konto unter "Verantwortungsvolles Spielen" → "Selbstausschluss". Dauer wählen (30 Tage bis dauerhaft), bestätigen. Während der Sperre ist das Konto nicht zugänglich.
Wo bekomme ich in Österreich Hilfe bei Spielsucht?
BAS Spielsuchthilfe Österreich (01/544 13 57, www.spielsuchthilfe.at) ist der zentrale Anlaufpunkt. Anonym und kostenlos. Auch für Angehörige.
Was tun, wenn ein Familienmitglied spielsüchtig ist?
Suchen Sie auch als Angehöriger Beratung – BAS und Gambling Therapy bieten genau dafür eigene Angebote. Sprechen Sie betroffene Personen ohne Vorwurf an.
Wie schützt BetPlay Minderjährige?
KYC-Verifizierung mit Ausweisabgleich, Spiel ab 18, falsche Altersangaben führen zur Konto-Sperre. Tools wie GamBan helfen zusätzlich, Webseiten geräteseitig zu sperren.
18+ – Glücksspiel kann süchtig machen. Spielen Sie verantwortungsvoll. Wenn Glücksspiel kein Spaß mehr ist, hören Sie auf.